„Das Literaturblatt von Gallus Frei-Tomic ist ein Ort, der für ein Lesen steht, das einerseits am Verschwinden ist, andererseits immer größere Bedeutung innerhalb unserer bedrohten demokratischen Gesellschaften bekommt. Es ist ein Lesen wider die Narrative.“ Martin Prinz, Schriftsteller
«Manche Bücher schaffen es auch auf eins der Literaturblätter, auf denen er bereits seit 2011 jeweils vier Neuerscheinungen bespricht. In Schnürlischrift! Handgezeichnet! Kugelschreiber auf Papier! Old School per Post reisen diese beständigen Rezensionsobjekte an ihr Ziel.» aus der Laudatio zum A*dS Preis 2026
„Eben ist das aktuelle und zum Glück noch analoge Literaturblatt bei mir angekommen – ein Nachbar hat es mir in den Briefkasten geworfen, fälschlicherweise lag es bei ihm im Briefkasten. Kommt hier öfter mal vor. Schön ist Dein Literaturblatt geworden mit dem Apfel in der Mitte, ästhetisch sehr ansprechend, und besonders freut mich auch, dass Markus Bundi mit seinem schmalen Bändchen „Hayo“ dabei ist, das auch mir ein großes Lesevergnügen bereitet hatte. Ganz herzlichen Dank!“ Jürg Beeler, Schriftsteller
„Literatur auf dem Literaturblatt ist eine besondere Form der Sichtbarkeit von Büchern und eine Wertschätzung gegenüber Autorinnen, Autoren und Verlagen. Jedes Literaturblatt ist ein Kleinod, das mit viel Liebe zur Sprache von Gallus Frei gestaltet wird.“ Thomas Knapp, Verleger
„Der springende Punkt? – Vom Kopf in die Welt führt immer die Hand. Gibt es einmal die Handschrift nicht mehr, haben wir fast alles wieder verloren … ausser den Literaturblättern von Gallus Frei. Die werden uns am Leben halten.“ Markus Bundi, Schriftsteller, Verleger, Herausgeber






Gallus Frei kann fast alles. Vielleicht hat das mit seinem Brotberuf Primarlehrer zu tun. Herausragend ist seine Leidenschaft, sein Tempo, sein von Ideen brutzelnder Kopf, sein nicht versiegender Lesehunger und seine Freude am Kontakt mit den Literaturschaffenden. Und wir freuen uns, wenn unsere Bücher ihm in die Hände fallen.
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Bereits die Eröffnungsfeier am vergangenen Freitag war bestens besucht. Der Veranstaltungsraum in der Lokremise war bis auf den letzten Platz besetzt. Dem Publikum bot sich eine interessante Mischung aus Musik der Band Hekto Super und einem hochinteressanten Gespräch der Philosophinnen Barbara Bleisch und Svenja Flasspöhler über das Thema „Streiten“. Das vorgeschaltete Grusswort von Stadtrat Mathias Gabathuler war unterhaltsam, originell und tiefgründig zugleich.
Wie die Jahre zuvor gab es auch in diesem Jahr einhelliges Lob für die Zusammenstellung des Veranstaltungsprogramms, darunter etwa Lesungen mit weithin bekannten Autor:innen wie Leon de Winter, Julia Schoch, Barbara Bleisch, Ewald Arenz, Svenja Flasspöhler, aber auch mit Autor:innen aus der Region wie Laura Vogt, Tabea Steiner, Christoph Keller, Jan Heller Levi und der Thurgauerin Michélle Minelli.
Zur Veranstaltung mit Peter Stamm und Judith Hermann im Raum für Literatur strömten ebenfalls viele literaturinteressierte Gäste. Selbst zur letzten Lesung am Sonntag um 17 Uhr kamen mehr als 50 Besucherinnen und Besucher und lauschten den spannenden Ausführungen des Schweizer Autors Daniel de Roulet.


„Mit dem Schweizer Buchpreis SBP zeichnen der Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband SBVV und der Verein LiteraturBasel jährlich das beste erzählerische oder essayistische deutschsprachige Werk von Schweizer:innen oder seit mindestens zwei Jahren in der Schweiz lebenden Autori:nnen aus.