Die Plattform Gegenzauber hat ein eigenes Gesicht!

Seit bald drei Jahren betreibe ich die Literaturwebseite literaturblatt.ch. Ursprünglich sollte es ein Ort sein, an dem ich auf mein gezeichnetes und von Hand geschriebenes Literaturblatt, meine „analogen Rezensionen“ aufmerksam machen würde. Es stellte sich aber schnell heraus, dass auf dem digitalen Weg nicht ein „analoges Publikum“ gefunden werden kann.

Auf der Literaturseite literaturblatt.ch möchte ich aber nicht bloss Rezension an Rezension reihen. Es mischen sich Berichte über literarische Veranstaltungen und Hinweise auf solche mit Rezensionen, bei denen ich mit einem Interview vertiefe. Zusätzlich veröffentliche ich auf gegenzauber.literaturblatt.ch auf der „Plattform Gegenzauber“ Texte von Schriftstellerinnen und Schriftstellern aller Couleur.

So überliessen mir Autorinnen und Autoren wie Urs Mannhart, Franz Hohler, Tim Krohn, Claudia Schreiber, Margrit Schriber, Daniela Danz oder Bettina Spoerri einen ihrer Texte.

Nun endlich, mit Hilfe und Unterstützung von Robin Hettich, kann ich die «Plattform Gegenzauber» mit einem eigenen Auftritt im Netz präsentieren. Die Texte sollen neugierig machen. Sie sollen «Lust auf mehr» machen!

Ich danke allen Beteiligten.

Literatur ist Musik, Musik sind Geschichten! Julia Weber mit Sound!

Wortklang – Klangwort will Literatur und Musik zueinanderführen. Zwei Künste, die sich um Bilder und Geschichten bemühen, die Emotionen wecken. Eine ganz besondere Eventreihe mit junger CH-Literatur!

„Was für ein wunderbarer Abend im Theater 111 in St. Gallen! Mit Musik zu lesen, war für mich eine neue Erfahrung.“ Dana Grigorcea, Schriftstellerin

Im ehemaligen Kinok, einem Kleintheater mit Kinobestuhlung, verschmelzen Text und Musik, entsteht Kopfkino der besonderen Art. Bisher traten Yael Inokai (Trägerin des Schweizer Literaturpreises), Arja Lobsiger und Dana Grigorcea zusammen mit dem Musikerduo Stories auf.

„Es war ein einzigartiges, unvergessliches Erlebnis, mit Dominic Doppler und Christian Berger auf der Bühne zu stehen und meine Worte in ihren Klangteppich zu weben.“ Arja Lobsiger, Schriftstellerin

Zusammen mit den Musikern Christian Berger (Saiteninstrumente) und Dominic Doppler (Drums) wächst eine ganz besondere Lesereihe im Theater 111 in St. Gallen. Eine Lesereihe mit jungen Schweizer Autorinnen in Verbindung mit improvisierter Musik.

„Hier gegangen und gesessen, ein ganzes Filmuniversum durchschritten, ich hab einen Abend hier verbracht oder ein komplettes Romanleben.“ Yael Inokai, Schriftstellerin

Am Samstag, den 8. Dezember, um 20 Uhr, im Theater 111 in St. Gallen ist der nächste Gast Julia Weber (Franz Tumler Literaturpreis, Alfred-Döblin- Medaille). Sie liest aus ihrem Roman „Immer ist alles schön“.

Julia Weber, 1983 in Tansania geboren, gründete 2012 den „Literaturdienst“ und 2015 die Kunstaktionsgruppe „Literatur für das, was passiert“, die sich mit weiteren Autoren zusammengetan hat, um mit ihrem Schreiben Menschen auf der Flucht zu helfen. 2017 erschien ihr Debütroman „Immer ist alles schön“. Der Roman erhielt viele Preise und stand unter den Nominierten des Schweizer Buchpreises 2017. Anais und Bruno versuchen sich und die Mutter zu schützen vor der Aussenwelt, die in Gestalt von Mutters Männern mit Haaren auf der Brust in der Küche steht. Oder in der Gestalt von Peter, der ihre Wohnung seltsam findet und nichts anfangen kann mit den tausend, auf der Strasse zusammen gesammelten Dingen. In Gestalt eines Mannes vom Jugendamt, der viele Fragen stellt, sich Notizen macht, der Anais und Bruno betrachtet wie zu erforschendes Material, und in Gestalt einer Nachbarin, die im Treppenhaus lauscht. Je mehr diese Aussenwelt in ihre eigene eindringt, desto mehr ziehen sich die Kinder in ihre Fantasie zurück.

Ausblick: Am Samstag, 12. Januar, 2019, liest Noëmi Lerch aus ihrem Roman „Grit“.

Infos unter theater111.ch, christianberger.ch oder literaturblatt.ch!

Im Dezember gibt es das 43. Literaturblatt!

Ein A4-Blatt gestaltet, darauf vier Rezensionen aussergewöhnlicher Bücher, von Hand geklebt, gemalt, geschrieben. Eingepackt in ein Kuvert, an Menschen per Post verschickt, die Freude an guten Bücher haben und gerne Post bekommen. Post, wie damals, als man noch mit froher Erwartung zum Briefkasten ging.

Wenn Sie interessiert sind, finden Sie inter folgendem Link die entsprechenden Informationen.

Hier finden Sie eine Übersicht aller bisher erschienen Literaturblätter.

Ich freue mich auf Sie!

Dana Grigorcea las in St. Gallen, mit Musik!

Im Rahmen der Reihe «Wortklang – Klangwort» las Dana Grigorcea Zusammen mit dem Musikduo «Stories» (Christian Berger und Dominic Doppler) aus ihrer Novelle «Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen». Die Performance im Theater 111 in St. Gallen wurde zu einem beinahe übersinnlichen Erlebnis!

«Was für ein wunderbarer Abend im Theater 111 in St. Gallen! Mit Musik zu lesen, war für mich eine neue Erfahrung, ich bedanke mich ganz herzlich bei Gallus Frei Tomic für die schöne Idee und die überaus gekonnte Hartnäckigkeit bei der Ausführung …! Es hat einfach alles gestimmt: die Einführung, die Musik des Duos „Stories“, die Art und Weise mit der die Musik auf meinen Text abgestimmt war, die Technik, die Beleuchtung im schönen Theater, das Publikum (!!) und die guten Gespräche danach. Vielen lieben Dank!»

Fotos © Philipp Frei

Wenn Hygiene stinkt.

Vor allem Im Sommer stank es im Werkraum des Schulhauses Kirchstrasse. Man dachte, es liege an der Belüftung, am Untergrund oder sonst irgend welchen Leichen im Keller. Aber ganz im Gegenteil: Was stank, diente einst der vorbildhaften Hygiene. 1909 richtete man in den Mauern des heutigen Werkraums 20 Schulbrausen ein. In einer Zeit, als Wohnungen im Normalfall kein Bad anzubieten hatten und man seine Waschungen am „Schüttstein“ in der Küche vollzog, als es auch in wachsenden, prosperierenden Dörfern wie Amriswil öffentliche Bäder gab und Körperhygiene weit weg von dem war, was man heute darunter versteht.
In Zeiten, in denen viele täglich duschen, Turnhallenduchen süsslich in Deowolken dampfen, in denen sich Lehrkräfte in gewissen Zeiten die Hände nach der Begrüssung mit Alkohol desinfizieren und man mit aller Selbstverständlichkeit in den Klassenzimmern kollektiv die Zähne putzt, spürt man mit einem Mal, wie weit weg die Zeiten der Grossmütter und Grossväter sind.
Grund für den Gestank war eine Ablaufleitung und ein Schacht, den man nicht versiegelte, unmittelbar unter dem Boden. Also vielleicht noch immer ein bisschen von dem Dreck, den die Kinder vor 100 Jahren mit Kernseife und Schweiss hinunterspülten.

Michelle Steinbeck mit STORIES (Musik!) am 26. Oktober in Arbon!

Am Freitag, den 26. Oktober, um 19.30 Uhr, in der Galerie Bleisch, Arbon:
Michelle Steinbeck („Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch“) liest aus «Eingesperrte Vögel singen mehr» (Voland & Quist), eingewoben in die Musik von Christian Berger und Dominic Doppler (STORIES).

Michelle Steinbeck, 1990 geboren, ist Redaktorin der Fabrikzeitung (Rote Fabrik, Zürich), Veranstalterin und Mitglied von „Babelsprech, junge deutschsprachige Lyrik“. Sie veröffentlichte Prosa, Lyrik und Szenen in Sammelbänden, Heften, im Rundfunk und auf Theaterbühnen. «Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch» war ihr erster Roman, mit dem sie 2016 sowohl für den Schweizer wie für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Michelle Steinbeck stellt zusammen mit dem Musikerduo Christian Berger und Dominic Doppler Gedichte und Kurzprosa aus ihrem frisch erschienen Gedichtband «Eingesperrte Vögel singen mehr» (Voland & Quist) vor.

«Ihre Gedichte und Geschichten sind ungezähmt, störrisch und kunstvoll arrangiert. Sie drücken und jucken, schreien mal schrill und flüstern mal leise, sie erzählen Märchen, schöne wie schauderhafte, und sie führen ein stets aufmerksam blickendes Ich sowie jede Menge groteskes Personal auf die Bühne der Literatur.»

Der 42., analoge, gezeichnete und gestaltete Literaturblatt wird!

Die Zeichnung ist gemacht. Die vier Schriftstellerinnen und Schriftsteller und ihre herausragenden Bücher ausgewählt.

Ein Interview mit mir selbst:

Seit ein paar Jahren gibt es diese Literaturblätter. Was bewegt dich dazu, mit so viel Aufwand ein Blatt für das gute Buch zu gestalten? Am Anfang war immer wieder die Frage nach einem guten Buch, einem Lesetipp, Lesefutter für Ferien. Zudem gab es einen Kurs, bei dem ich am Schluss schriftlich Empfehlungen abgab, auch damals schon vier Bücher. Aber man nahm meine Empfehlungen bloss zur Kenntnis, selbst die Tatsache, dass ich die Rezensionen nicht bloss aus dem Netz kopierte. Altpapier. Dann zeichnte und schrieb ich mein erstes Literaturblatt und die Reaktionen waren umwerfend.

Wie gestaltest du diese Blätter? Sind sie verkleinert? Die Blätter sind im Format A4 und Originalgrösse. Ich zeichne und schreibe immer mit schwarzem Kugelschreiber, kann mir Fehler und Korrekturen nur ganz begrenzt leisten. Es kam auch schon vor, dass ich ziemlich weit gereifte Blätter noch einmal beginnen musste. Ich zeichne und schreibe gerne. Und ich bin ein haptischer Mensch. So wie elektronische Bücher für mein Genussverständnis undenkbar sind, bleibt ein Schriftstück und eine Zeichnung das ganz Spezielle.

Wie lange arbeitest du an einem solchen Blatt? Immerhin sind es mittlerweile 42 an der Zahl. Die Arbeit beginnt mit der Auswahl der vier Bücher, den Rezensionen. Auf meinen Blog schaffen es Bücher, die mir in irgendeiner Weise gefallen, die ich nicht einfach weglege. Bücher auf meine Literaturblätter schaffen es nur, wenn sie mir ganz besonders ans Herz wachsen, wenn ich glaube, dass sie beinahe jede und jeder gelesen haben muss. Dann brutzelt in meinem Kopf, was und wie ich gestalte, welche Zeichnung aufs neue Literaturblatt gesetzt werden soll. Dann die Suche nach dem Sujet – und dann in meiner Bibliothek am Schreibtisch das konzentrierte Arbeiten mit dem Kugelschreiber. Fertig ist die Arbeit noch lange nicht. Aber es vergehen viele glückliche, intensive Stunden, manchmal über Wochen.

Warum Kugelschreiber? Warum muss die Schrift so klein sein. Unbedingt lesefreundlich erscheint mir ein solches Blatt nicht. Es gab einen schweizer Schriftsteller, Redaktor und Zeichner, der fast alle seine Skizzen und Zeichnungen mit Kugelschreiber fertigte. Vor Jahrzehnten entdeckte ich ihn für mich, begann ihn zu lieben und zu verehren. Arnold Kübler war auch jahrelang Redaktor der Kulturzeitschrift DU, die einst eine ganz andere Bedeutung hatte, als sie es heute neben all den digitalen Medien hat. Arnold Kübler machte Reisen, besuchte Ausstellungen. Er fotografierte kaum, zeichnete stets. Zeichnen als eine Art des Schauens. Und die Schrift ist meine Schrift. Zugegeben ein bisschen angelehnt an die Mikrogramme von Robert Walser. So wie Arnold Kübler war und ist Robert Walser einer der Grossen in meiner Bibliothek, auch im unendlich grossen Regal in meinem Herzen.

42 Literaturblätter. Wie lange soll die Reihe werden? Was bewegt dich jedes Mal, mit einem neuen Blatt zu beginnen? Alle, die einmal mit einer Reihe begonnen haben, wissen, wie schwierig es ist aufzuhören. Das wissen SammlerInnen aller Couleur. Die Literaturblätter sind zu einem „Konzeptkunstwerk“ geworden. Sie haben längst eine Eigendynamik bekommen, sind zu etwas geworden, was es sonst kaum mehr gibt. Allein die Tatsache, dass ich sie alle per Post mit ein paar persönlichen Worten auf der Rückseite verschicke, gibt den Blättern den Wert eines Briefes. Und wer bekommt heute noch einen Brief? Ich bekomme Fotos von Menschen, die die Literaturblätter in ihrer Wohnung aufhängen, sogar eingerahmt. Vielleicht sind sie etwas von einer Welt, die unterzugehen droht. Alles bunt, digital, perfekt, billig, schnell… vielleicht ein notwendiger Kontrapunkt zu meinen Rezensionen im Netz. Die analogen Literaturblätter und die digitale Form unter literaturblatt.ch erreichen ganz verschiedene Lesegruppen, geben meiner Arbeit etwas Spezielles.

Und zu meiner Freude hängen sie nun an Wänden, Türrahmen, werden aufbewahrt und gehortet.

Meine grosse Freude aber sind die vielen Reaktionen auf die Literaturblätter. Seien es nun Leserinnen und Leser oder Autorinnen und Autoren; Lesende, die sich bekräftigt fühlen oder einfach nur Freude am Literaturblatt haben – und Schreibende, die sich erkannt und verstanden fühlen!

Sind Sie interessiert?

Sie können die Literaturblätter abonnieren:
Gallus Frei-Tomic
LITERATURPORT Amriswil
St. Gallerstrasse 21
8580 Amriswil

oder via „Kontakt“

Arja Lobsiger mit STORIES im Theater 111

Die junge CH-Autorin Arja Lobsiger las zusammen mit dem Musikerduo STORIES, mit Christin Berger und Dominic Doppler aus ihrem im Orte-Verlag erschienen Roman «Jonas bleibt». Auch wenn die Konkurrenz in St. Gallen mit einer Lesung von Franz Hohler hart war, fand sich ein feines Publikum für einen bezaubernden Abend im kleinen Theater 111. Ein Abend, der Grenzen sprengte!

Arja Lobsiger, geboren 1985, Schriftstellerin und Lehrerin, veröffentlichte Essays, Gedichte und Kurzgeschichten. Ihr Debüt-Roman „Jonas bleibt“ erhielt viel Beachtung in der Presse. «Ein berührender Roman über drei Menschen auf der Suche nach ihrem Weg aus der vermeintlichen Ausweglosigkeit. Der tragische Unfall eines Jungen verändert die Familie, und das Gefüge droht auseinanderzubrechen. Die Schwester fühlt sich am Tod des Bruders mitschuldig, die Mutter fällt in eine Depression, und der Vater verfängt sich in Wünschen und Vorwürfen. Eines Tages bricht die Mutter auf und sucht ihr Glück auf einer Insel im Mittelmeer. Taugt dieser Ort als Paradies ohne Erinnerungen?»

„Wortklang“, das Zusammenwirken von Literatur (Programm: Gallus Frei, literaturblatt.ch) und Musik (Christian Berger: Saiteninstrumente und Dominic Doppler: Percussion) definiert an sechs Abenden die Begegnung zwischen Wort und Klang, zwischen Literatur und Musik neu. Das Gegensätzliche verschmilzt und lässt Harmonisches in Spannungen um Aussagen ringen. Jeder Abend ein Unikat und einmaliges Erlebnis, das Hörerinnen und Hörer begeistern soll!

«Vielen Dank Gallus für die Einladung zu diesem wunderbaren Wort-Klang-Abend im gemütlichen Theater 111 in St. Gallen! Es war ein einzigartiges, unvergessliches Erlebnis, mit Dominic Doppler und Christian Berger auf der Bühne zu stehen und meine Worte in ihren Klangteppich zu weben. Dieser Teppich gab meinem Text einen neuen Rhythmus, andere Pausen, betonte Passagen und schuf eine Atmosphäre, in welcher die Worte zum Klingen gebracht wurden. Ganz gemäss dem Motto: Wort-Klang Klang-Wort.» Arja Lobsiger

Fotos © Philipp Neff, schliff.ch

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Nächste Veranstaltung:

Freitag, 26. Oktober, 2018, 19.30 Uhr, außer Programm in der Galerie Bleisch, Arbon:
Michelle Steinbeck („Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch“) liest aus Prosa und Poesie.
Michelle Steinbeck, 1990 geboren, ist Redaktorin der Fabrikzeitung (Rote Fabrik, Zürich), Veranstalterin und Mitglied von „Babelsprech, junge deutschsprachige Lyrik“. Sie veröffentlichte Prosa, Lyrik und Szenen in Sammelbänden, Heften, im Rundfunk und auf Theaterbühnen. «Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch» war ihr erster Roman, mit dem sie 2016 sowohl für den Schweizer wie für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Michelle Steinbeck stellt zusammen mit dem Musikerduo Christian Berger und Dominic Doppler Gedichte und Kurzprosa aus ihrem frisch erschienen Gedichtband «Eingesperrte Vögel singen mehr» (Voland & Quist) vor.

«Ihre Gedichte und Geschichten sind ungezähmt, störrisch und kunstvoll arrangiert. Sie drücken und jucken, schreien mal schrill und flüstern mal leise, sie erzählen Märchen, schöne wie schauderhafte, und sie führen ein stets aufmerksam blickendes Ich sowie jede Menge groteskes Personal auf die Bühne der Literatur.

Es fühlt sich an wie im freien Fall

Im Tagblatt vom 5. September war folgender Bericht von Mirjam Bächtold zu lesen. Grund genug, um am kommenden Samstag die musikalische Lesung mit Arja Lobsiger und dem Duo STORIES im Theater 111 in St. Gallen zu besuchen. Mehr Informationen unter christianberger.ch!

„Stories!“

Yaël Inokai las aus „Mahlstrom“ und die Musiker Christian Berger und Dominic Doppler interagierten mit ihrem Sound auf das, was die Autorin mit ihrem Text preisgab. Ein ganz spezielle Abend in einem ganz speziellen Ort. Hier die ersten Eindrücke:

«Einen anderthalbstündigen Spaziergang in meinem Buch. Mit dabei: Christian Berger und Dominic Doppler, die musikalisch den Weg bereitet haben. Laufen, gehen, stehen bleiben, anschauen, weitergehen, staunen … ohne Fragen, ohne Erklärung. Weil Literatur auch manchmal einfach da sein muss. Werde ich nicht vergessen.» Yaël Inokai

Bilder: Sandra Kottonau