Hauslesung mit Thomas Dütsch und Chris Wirth «Mit jedem Vers»

Samstag, 9. Mai, 18 Uhr, Maihaldenstrasse 11, 8580 Amriswil, Lesung, Musik und Diskussion bei Wein, Wasser und Leckereien, (bis ca. 21 Uhr), Eintritt inkl. Konsumation 35 CHF, zwingend Anmeldungen bis 3. Mai unter info@literaturblatt.ch oder 076 448 36 69 (Platzzahl beschränkt!)

Überraschende Begegnungen, gute Gespräche, neue Erfahrungen; das waren doch schon immer die Quellen fürs Schreiben. Dass es das alles aufs Mal gibt, kommt ja kaum vor – es sei denn, man ist in Amriswil bei einer Hauslesung von Irmgard und Gallus zu Gast. Markus Bundi

In seinem neuen Gedichtband „Zwischenhoch“ denkt der Dichter und Professor auch über das Schreiben nach, neben Betrachtungen, Ermunterungen, Einsichten und witzigen Wortspielereien, bei denen man unweigerlich ins Schmunzeln gerät und verwundert darüber sein kann, mit welcher frischen Jugendlichkeit dieser Dichter lustvoll Knoten lösen kann. Lyriker schreiben nach innen. Thomas Dütsch schärft den Blick. Aus der Buchbesprechung von 2022

Thomas Dütsch, geboren 1958 in Zürich, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Zürich, Tübingen und Berlin. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Lehrer und Sprachdozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich publizierte er Gedichte in den Literaturzeitschriften «einspruch», «drehpunkt» und «Sprache im technischen Zeitalter». Auch die «Neue Zürcher Zeitung», die «Zeit» und der «Tages-Anzeiger», Zürich, brachten Gedichte von ihm. 2001 erschien sein erster Lyrikband «Windgeschäft», für den er eine Anerkennungsgabe des Kantons Zürich erhielt. 2011 folgte sein zweiter Gedichtband «Weißzeug», der mit einer Anerkennungsgabe der Stadt Zürich ausgezeichnet wurde. 2022 „Zwischenhoch“. In der «NZZ am Sonntag» lobte Manfred Papst die «Sorgfalt und das Formbewusstsein» seines Schreibens. Thomas Dütsch lebt in Wädenswil.

Chris Wirth, 1966, beschäftigte sich nach dem Klarinettendiplom am Konservatorium Zürich intensiv mit Improvisation, Komposition und Arrangement. Neben einem Klarinetten-Trio mit eigenen Kompositionen wirkte er in verschiedenen Formationen und Projekten mit. Das Interesse an der Verbindung von improvisierter Musik, Jazz und Klassik konnte erstmals richtig als Mitglied bei IGORS, mit adaptierter Musik von Igor Strawinsky, genährt werden. Und es hat zu einer langjährigen Konstante mit dem Trio„Blaubart“ geführt. Die Klangvielfalt der Bassklarinette bietet eine wunderbare Ausgangslage für das Solospiel, in Verbindung mit Lyrik seit vielen Jahren mit Thomas Dütsch. Und das Interesse für stilistische Vielfalt führte zur Mitwirkung in Formationen von Jazz, Tanzmusik oder Kammermusik bis zur Volksmusik.