Lesekreis GdSL 2027 Zwei Autor*innen – ganz nah: Lorenz Langenegger & Micha Friemel

Lesekreis GdSL 2027 Zwei Autor*innen – ganz nah: Lorenz Langenegger & Micha Friemel

Lesekreis GdSL 2027 Zwei Autor*innen – ganz nah: Lorenz Langenegger & Micha Friemel

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Lesen ist das eine – aber mit andern unverkrampft über das Gelesene in Austausch treten – und sich mit den entsprechendne Schriftstellerinnen und Schriftstellern austauschen – ist noch viel, viel intensiver.

In diesem speziellen Lesekreis mit Micha Friemel und Lorenz Lanhenegger widmen wir uns in 2 mal 3 Treffen durch das Jahr 2027 der aktuellen Literatur. Neben Hintergrundinformationen zu den entsprechenden AutorInnen und ihren Büchern, informiere ich über Perlen der aktuellen Literatur und Literaturrosinen im Veranstaltungskalender.

Absoluter Höhepunkt: Wir treffen uns an jeweils einem der drei Abende mit der Autorin oder dem Autor, sprechen über das Buch, das Schreiben, die Literatur und bekommen so einen ganz speziellen Eindruck ins Schaffen der jeweiligen KünsterInnen.

Zu den gemeinsamen Treffen wird Brot, Wein und Wasser offeriert.

Im Anschluss an das jeweils 3. Treffen findet zusätzlich eine öffentliche Lesung im Raum für Literatur in der Hauptpost St. Gallen statt, die von Gallus Frei moderiert wird. An dieser Veranstaltung haben die Teilnehmenden der Lesekreise auch die Möglichkeit, öffentlich Fragen zu stellen.

Bei der öffentlichen Lesung wird ein Büchertisch organisiert (Buchhandlungen der Stadt).

 Kosten pro Person: 250 Fr. inkl. Honorar und Spesen für Autor*innen. Anmeldungen erfolgen über eine Mailadresse der GdSL.

Man kann sich auch nur für eine Hälfte (Lesekreis A oder B) anmelden.

Anmeldungen an lesekreis@gdsl.ch

Lorenz Langenegger, 1980 in Gattikon in der Schweiz geboren, lebt heute in Wien und Zürich. Neben zahlreichen Arbeiten fürs Theater (Uraufführungen u.a. in Zürich, Mannheim und Berlin) und fürs Fernsehen (u.a. Schweizer »Tatort«) hat er bislang fünf Romane veröffentlicht: »Hier im Regen«, Roman, 2009, »Bei 30 Grad im Schatten«, Roman, 2014, »Dorffrieden«, Roman, 2016, »Jahr ohne Winter«, Roman, 2019, »Was man jetzt noch tun kann«, Roman, 2022

„Die Tage zwischen früher und jetzt“, Jung und Jung 2026
Das kleine Glück erfordert oft den größten Mut. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Neubeginn? In den entscheidenden Momenten seines Lebens hat Jakob Walter immer eine Reise getan, ins Tessin, nach Griechenland, nach Australien. Nun will er durch Norditalien wandern, denn er hat Zeit: Er hat seinen Job verloren. Doch ausgerechnet in diesem Frühling fahren keine Züge und die Grenzen werden geschlossen. Also bleibt er zu Hause und geht in Bern Stationen seiner Vergangenheit ab, um herauszufinden, wo seine Zukunft liegen könnte. Es wird etwas Neues beginnen, auch wenn er noch nicht weiß, was und mit wem. Klar ist nur, er steht direkt davor. Vielleicht nur zu nahe, um es gleich erkennen zu können.

Micha Friemel, 1981 geboren, studierte Geschichte und Germanistik in Basel und Literarisches Schreiben in Biel. Sie lebt in Sta. Maria Val Müstair. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Tim Krohn, kümmert sie sich um ihre vier Kinder und die Chasa Parli, eine kleine Pension für kreativen Rückzug. Ihre zwei Bilderbücher „Lulu in der Mitte“ und „Oma Erbse“, illustriert von Jacky Gleich, sind bei Hanser erschienen. Beide wurden vom Deutschlandfunk unter die »Besten 7 Bücher für junge Leser« gewählt, und „Lulu in der Mitte“ war 2020 für den Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis nominiert.

„Ausser mir“, Dörlemann, 2026
Die Liebesbeziehung von Marie und Mattia war stets turbulent. Inzwischen sind sie verheiratet und haben zwei Kinder. Ihre Streitereien werden immer heftiger, einmal rastet Marie im Beisein ihrer kleinen Tochter völlig aus. Daraufhin flieht sie vor sich selbst.
Sie zieht sich in ein Bergdorf zurück, pflückt Blumen, isst nichts als Reis und lässt ihre Vergangenheit mit Mattia Revue passieren. Auf der verzweifelten Suche nach einem Knoten, der sich lösen ließe, gerät sie immer weiter zurück bis in ihre früheste Kindheit. In Gedanken führt sie zahllose Gespräche: mit Mattia, mit realen und erfundenen Therapeuten, literarischen Figuren wie Parzival und mit der klugen Else der Gebrüder Grimm. Ganz überraschend findet sie dabei den Schlüssel, der ihr Leben grundlegend verändert. Ein kluger, witziger Roman, der so verspielt wie zärtlich vorführt, warum wir es denen am schwersten machen, die wir über alles lieben.

„Auch für mich war es ein Geschenk, ein solcher Austausch zwischen Autor und Leser in einer so entspannten und persönlichen Atmosphäre ist selten möglich. Für mich war dieser Dialog sehr bereichernd, und ich fuhr beglückt nach Hause.» Jürg Beeler

«Es kommt selten vor, dass sich ein Autor so differenziert mit seiner Leserschaft auseinandersetzen kann, dabei lernt man auch etwas zum eigenen Buch dazu.“ Vincenzo Todisco

«Reden über ein Buch, von Sommer und Schatten; im Austausch sich nähern, in behutsam gewählten Worten, im Andern das Eigene finden, aber auch die Öffnung zu dem, was alle angeht, die Fragen nach dem Woher und Wohin, nach dem Gelebten und Versäumten. Dass man so ins Gespräch findet, unangestrengt, fast beiläufig, das ist immer dann möglich, wenn da einer ist, der heranführt, dem Text verpflichtet, der Freude am Lesen, der Leidenschaft. Einer wie Gallus.“ Urs Faes

Beitragsbilder © Monika Sigg (Lorenz Langenegger) Mina Mann (Micha Friemel)

Um sich für diese Veranstaltung zu registrieren, senden Sie Ihre Daten an lesekreis@gdsl.ch

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Date And Time

2027-04-13 @ 06:00 p.m. to
2027-10-26 @ 09:00 p.m.
 

Anmeldeschluss

2027-04-01
 

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