Ich öffne die Seite literaturblatt.ch, ich habe sie schon oft geöffnet, und immer bin ich hängen geblieben, so auch heute. Da stöbere ich, dort lese ich etwas an, lese weiter. Die schiere Fülle so klug wie feinsinnig formulierter Texte fesselt mich jedes Mal — mit dem Furor der Begeisterung geschrieben ist all das, von der Literatur begeistert, eigen-, auch unwillig manches Mal. Ich entdecke Neues, Anderes; Bücher, die, abseits der Laufstege, gelesen zu werden unbedingt lohnen, Gedanken, denen nachzugehen ich Lust bekomme. Was ich sagen will: Danke, Gallus, für deine unermüdliche Arbeit im Garten der Literatur, was täten wir ohne die Literaturblätter, die virtuellen wie die analogen?
Ursula Fricker, 1965 in Schaffhausen geboren, hat sechs Romane veröffentlicht, u.a. ihr viel beachtetes Debüt «Fliehende Wasser» (2004), «Außer sich» (2012), nominiert für den Schweizer Buchpreis, und «Gesund genug» (2022). Die in der Märkischen Schweiz bei Berlin lebende Autorin wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt im Herbst 2022 mit dem Georg Fischer Kulturpreis der Stadt Schaffhausen. Für «Fangspiele» (2024) erhielt sie einen Werkbeitrag der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und den Brandenburgischen Kunst-Förderpreis für Literatur.
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Beitragsbild © Lea Le
