Der Web Magazin www.lucify.ch wurde von hochausgebildeten Frauen mit Migrationshintergrund gegründet, die sich ihren Platz in den Schweizer Medien seit 3 Jahren erfolgreich erkämpft haben und einnehmen. Neben ihrem journalistischen Engagement haben Zaher Al Jamous (Syrien), Maya Taneva (Nordmazedonien), Anna Butan (Russland), und Faten Al Soud (Irak) ihren Beruf als Schriftstellerinnen weiterverfolgt und so wurde ein Teil des Lucify Kollektivs in eine Gesellschaft der Schriftstellerinnen umgewandelt. Die Lucify Schriftstellerinnen sind an Zuwachs interessiert und kreieren ein wichtiges Netzwerk der Schriftstellerinnen mit Migrationshintergrund in der Schweiz.
Zaher Al Jamous wurde 1978 in Syrien geboren. Sie studierte englische Literatur an der Universität Damaskus. Sie ist Journalistin, arbeitete für das syrische Fernsehen und unterrichtete Englisch an syrischen Schulen. Al Jamous flüchtete mit ihren drei Kindern in die Schweiz, um in Bern eine zweite Heimat zu finden.
Im ihren Autobiografischen Roman «Die Liebe im Militärrat» erzählt sie eine ungewöhnliche Liebesgeschichte in einem ganz besonderen sozial-politischen Kontext ihres Heimatlandes Syrien. Al Jamous webt eine Geschichte innerhalb einer anderen Geschichte, die sich immer weiter entfaltet. Die Magie der traditionellen Gewebe, die Frauen miteinander knüpfen, spiegelt sich in Al Jamous Erzählstil wider.
Maya Taneva (1980) kommt aus Nord Mazedonien, wo sie in den 90en Jahren in einer Nachkriegsatmosphäre aufgewachsen ist. Seit 2012 wohnt Taneva in der Schweiz, wo sie an der Universität Bern den Master in Weltliteratur absolvierte.
Im Moment arbeitet sie intensiv an ihrem ersten Roman «Der verlorene Spiegel der Seele». Es ist ein historischer Roman, den die Geschichte einer erleuchteten Frau aus dem Mittelalter, die Gründerin einer europaweiten Volksbewegung, erzählt.
Anna Butan, wurde 1982 in Russland geboren. Sie hat Kulturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Literatur an der Universität Bern studiert. Ihr Debütroman «Helen the Man» wurde als E-Buch auf lucify.ch veröffentlicht.
In ihren letzten Roman «Noras kleines Corona-Alphabet» erzählt sie intime Geschichte einer Frau, die an Demenz leidet und versucht, durch die Linse der von Corona beherrschten Gegenwart, einen Sinn für ihr Leben zu finden.
Faten Al Soud wurde in Baghdad, Irak geboren. Sie hat für das nationale irakische Fernsehen und Radio gearbeitet. Sie wurde mit Preisen für ihre Drehbücher ausgezeichnet. Im 2015 wurde sie wie mit dem Golden Award for Creative Arab Women, sowie mit dem Golden Award for the Best Written Script für die Fernsehserie «Awan Al Hob», im Rahmen dem TV und Radio Festival Tunis, gezeichnet.
Al Soud musste vom Irak, aus politischen Gründen, fliehen. Seit 2016 wohnt sie in Bern. Al Soud hat in der Schweiz an verschiedenen Theaterproduktionen und Filmprojekten als Schauspielerin, Drehbuchautorin und Technikerin mitgewirkt. Im Moment schreibt sie ihren ersten Roman.
literaturblatt.ch veröffentlicht in der Folge entsprechende Texte.