Lieber Herr Frei-Tomic,
was für eine schöne Überraschung, Ihre Rezension zu lesen! Sie treffen, wie kaum ein Zweiter zuvor, den Kern meines Romans - und dies schon im Vorspann. Sie haben sehr genau erfasst, worum es mir geht: um unerfüllbare Sehnsüchte, um das Gefühl des dauernden Bedrohtseins in einer satten Gesellschaft, um die Verstörung, die eine Familie erfasst, in der alles, was sicher schien, wegzuschwimmen scheint. Und um die Hoffnung, dass es nach so viel Verzweiflung doch auch Neuanfänge gibt, eine gestaltbare Zukunft. Ich danke Ihnen sehr!
Ich werde nun Ihr Literaturblatt öfter konsultieren und es meinen Freunden empfehlen, ich habe darin auch anderes gelesen, das mich überzeugt, vor allem Ihre eigenständige Buchauswahl und Ihre ebenso eigenständigen, genau begründeten Einschätzungen.
